Grund- und Mittelschule Windischeschenbach


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 Berlinfahrt der Klasse M9 und M10

 Berlin war eine Reise wert

Die Schüler der Klassen M9 und M10 der Volksschule Windischeschenbach mit den Klassenleitern Antonie Wiehle und Josef Söllner und der Begleitperson Rosi Sammet traten bereits im Herbst eine 4-tägige Abschlussfahrt an. Sie besichtigten interessante Plätze und Einrichtungen der Bundeshauptstadt, wobei auch die politischen Kenntnisse erweitert wurden.

Nach der Ankunft im Jugendgästehaus am Zoo stand als Erstes ein Stadtrundgang durch Berlin-Mitte auf dem Programm. Da es der Wettergott sehr nass mit den Berlinbesuchern meinte, wurde die Wanderung kurzerhand in eine Rundfahrt umfunktioniert.

Am nächsten Tag hatte man einen Termin im Bundesrat. Die Referentin verstand es ausgezeichnet die jungen Besucher in die Geheimnisse des politischen Alltages der Landespolitik in der Bundeshauptstadt einzuweihen. Deshalb machte das Planspiel zum Thema" Freier Alkoholverkauf und -genuss ab 16" großen Spaß.

An demselben Tag fuhr man noch in die Gedenkstätte Hohenschönhausen. Dort wurden die Schülerinnen und Schüler von zwei Zeitzeugen durch das Gefängnis geführt. Dieses bestand aus mehreren Gebäuden, in denen Zellen und Befragungsräume eingerichtet waren. Es war sehr interessant, da man mehr von der Geschichte der DDR und den Stasi-Häftlingen erfuhren.

Abends lernten die Windischeschenbacher in den „Berliner Unterwelten" die Stadt unter der Erde kennen. Der Weg führte durch ein verwinkeltes und dunkles Tunnellabyrinth. Zum Schluss gab er uns noch eine Information über die Berliner Rohrpost, die komplett abhörsicher ist

Der dritte Besuchstag begann mit einem Besuch im Verteidigungsministerium wieder politisch und mit strengen Sicherheitskontrollen. Der Referent, Oberstleutnant Smolarek, begrüßte die Bayern sehr herzlich. Am Anfang erzählte er etwas aus seinem Leben. Im sehr informationsreichen Vortrag wurden Themen wie Auslandseinsätze, Bundeswehrausbildung und die Aufgaben der Bundeswehr angesprochen. Dann begann der zweite Teil des Vortrags mit der Abarbeitung des umfangreichen Fragenkatalogs.

Ein besonderes Highlight war ein Besuch bei „Madam Tussauds" unter den Linden. Da ganz anders als in London das Berühren der Figuren erwünscht ist, konnte man mit vielen Prominenten posieren. Selbst der Heilige Vater hatte nichts einzuwenden, wenn er innig umarmt wurde.

Gegen Abend ging es in den Reichstag. Von der Kuppel aus lag bei strahlendem Wetter die Bundeshauptstadt zu Füßen. Danach folgte ein Vortrag im Plenum. Bei dem ging es um die Sitzordnung, Politik und Architektur des Raumes und Gebäudes. Ein recht interessanter und politischer Punkt dieses Tages.

Am „Tag der Deutschen Einheit" suchten die 9. und 10.-Klässler den weltbekannten Grenzübergang Checkpoint Charlie mit dem Mauermuseum auf. Es waren verschiedene Arten von Fluchtmöglichkeiten ausgestellt. Natürlich wurden von Flüchtlingen auch Geschichten erzählt. Es war sehr interessant zu sehen, wie die Bewohner der DDR verzweifelt versuchten über die Grenze und somit in die Freiheit zu flüchten.

Gegen Mittag ging es noch zum Brandenburger Tor und auf die „Straße des 17. Juni". Dort findet jedes Jahr eine riesige Fete statt. Kilometerweit reihte sich Stand an Stand. Es war einfach überwältigend. Auf der gigantischen Bühne durfte man Stefanie Heinzmann live erleben.

Anschließend zog es die Windischeschenbacher wieder nach Hause. Alle waren sich einig: Berlin war eine Reise wert.