Beitrag der Klasse 4b

Beitrag der Klasse 4b

in Kooperation mit dem Verein der

Modelleisenbahnfreunde Windischeschenbach

und Umgebung e.V.


Im Unterricht eine Modelleisenbahnanlage selbst bauen?! Dieses besondere Projekt konnte in diesem Schuljahr mithilfe des Vereins der Modelleisenbahnfreunde Windischeschenbach und Umgebung e.V. verwirklicht werden.

Mit viel Freude und voller Begeisterung waren die Kinder der Klasse 4b bei der gesamten Durchführung dabei!

Sie lernten hierbei sehr schnell, dass neben dem theoretischen Wissen, das sie bereits über das Thema „Strom“ gesammelt hatten, noch einiges mehr gefragt ist!


Gemeinsam mit Robert Beer, Norbert Härtl und Konstantin Köferl vom Verein wurde für die eigene Modelleisenbahnanlage getüftelt, geplant, konstruiert und modelliert. Drähte wurden gelötet, Häuser beleuchtet, Schienen miteinander verbunden sowie eine Landschaft aus verschiedenen Materialien gestaltet.


Der Umgang mit den kleinen Plastikteilchen und den dünnen Drähten ist dabei gar nicht so einfach und erfordert viel Konzentration, Feinmotorik und Absprache mit den anderen Modellbauern. Außerdem spielen Kreativität und Vorstellungskraft eine große Rolle. Bei der Ausgestaltung der Anlage durften die Viertklässler stets auch ihre eigenen Ideen mit einbringen. So sammelten sie unter anderem fleißig Namen für die Betriebsstelle sowie den dazugehörigen Bahnhof und stimmten dann darüber ab. „Betriebsstelle Sternplatte“ und „Bahnhof Neusternbach“ machten letztlich das Rennen.


Da viele der Kinder gar nicht genug vom Planen und Konstruieren bekommen konnten, schauten sie freitags zusätzlich beim Vereinsabend der Modelleisenbahner vorbei, um auch dort weiter an ihrer Anlage zu bauen.


Weitere Highlights im Laufe der Zusammenarbeit waren zudem die gemeinsamen Ausflüge, die unternommen wurden. Mit dem Zug machten sie sich beispielsweise auf den Weg nach Schwandorf, wo die Klasse 4b das Betriebswerk der Länderbahn besichtigen durfte. Lokführerin Franziska Jäger kümmerte sich dabei um die Planung und organisierte die Führung durch die dortigen Werkstätten.

Die Schüler/innen staunten nicht schlecht über die hohe Anzahl an PS, die eine Lok haben kann! Viele schmunzelten, als sie einen Zug in der Waschanlage sahen. „Eigentlich wie eine Autowaschanlage, nur viel, viel größer“, bemerkten die Viertklässler. Krönender Abschluss war eine Rangierfahrt vom Betriebswerk zum Bahnhof Schwandorf, bei der die Schüler/innen Lokführerin Franziska Jäger im Führerstand über die Schulter schauen konnten.


Dank der Organisation von Lokführer Markus Keßler stattete die Klasse weiterhin dem Bahnhof Weiden einen Besuch ab, um in Kleingruppen das Stellwerk und einen Triebwagen näher unter die Lupe zu nehmen.

Auf einem extra für sie abgesperrten Gleis durften die Schüler/innen bei der Lok sogar einmal selbst Gas geben und bremsen. Auch eigene Durchsagen konnten die Kinder über das Mikrofon ausprobieren. "Achtung! Achtung! Bitte zurücktreten, der Zug fährt in den Bahnhof ein!", tönte es am Bahngleis. Außerdem gab es ein Quiz mit vielen Fragen rund um den Bahnhof zu lösen, welches Markus Keßler eigens für die Kinder erstellt hatte. Welche Farbe hat der Ankunftsplan auf einem Bahnhof? Wie lange ist der Bremsweg eines Zuges bei 160 km/h? Welche Spurweite ist die Regelspurweite bei der Eisenbahn in Deutschland? Die Antworten dazu mussten zum Teil auf dem Bahngelände erst noch gefunden werden.

An dieser Stelle möchten wir noch einmal ein riesengroßes Dankeschön aussprechen – und zwar an alle, die daran beteiligt gewesen sind, dass dieses wunderbare Projekt inklusive Ausflüge und weiterer Aktionen überhaupt erst auf die Beine gestellt werden konnte!


Danke, dass ihr so viel Herz, Engagement und Zeit in die Arbeit mit den Kindern investiert habt!

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